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SAMIRA: Neues Projekt stärkt geflüchtete und zugewanderte Frauen in Essen

| Schwangerschaft & Sexualität

Mit dem neuen Projekt „SAMIRA – Systemische Arbeit mit Migrantinnen und ihren Familien im Rahmen von Beratung“ unterstützt das AWO Lore-Agnes-Haus geflüchtete und zugewanderte Frauen in komplexen Lebenslagen. Das von der Stiftung Deutsche Fernsehlotterie geförderte Vorhaben ist nun gestartet und läuft bis Juni 2029.

Viele geflüchtete und zugewanderte Frauen stehen vor vielfältigen Herausforderungen: unsichere Lebensverhältnisse, sprachliche Abhängigkeiten, soziale Isolation, strukturelle Barrieren oder Erfahrungen mit Alltagsrassismus können den Alltag erheblich erschweren. Häufig wenden sie sich mit kurzfristigen und formalen Anliegen an Beratungsstellen – etwa, wenn Anträge ausgefüllt, Schreiben erklärt oder Kontakte zu Behörden hergestellt werden müssen.

Das Projekt SAMIRA eröffnet diesen Frauen einen erweiterten Beratungsraum. Im Mittelpunkt steht eine systemische Perspektive, die nicht nur das aktuelle Problem betrachtet, sondern auch familiäre Zusammenhänge, biografische Erfahrungen und vorhandene persönliche Ressourcen einbezieht. Ziel ist es, gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln und die Frauen nachhaltig in ihrer Selbstwirksamkeit und Orientierung zu stärken.

Eine Besonderheit des Projekts ist die Aufteilung der Aufgaben: Zeitaufwendige Tätigkeiten mit vorwiegend formalem Charakter übernimmt die Projektmitarbeiterin und Verwaltungsfachkraft Astrid Burkhardt. Dadurch erhält die systemisch ausgebildete Fachkraft Svenja Reimann mehr Zeit für die vertiefende und ressourcenorientierte Begleitung der Ratsuchenden.

Die Beratung findet in einem geschützten und vertraulichen Rahmen statt. Neben der Unterstützung bei akuten Krisen können dort auch familiäre Dynamiken, persönliche Lebensgeschichten und individuelle Handlungsmöglichkeiten thematisiert werden. Die Frauen sollen dabei unterstützt werden, ihre eigenen Stärken wahrzunehmen und neue Schritte für sich und ihre Familien zu entwickeln.

Ergänzend sind Gruppenangebote vorgesehen. Sie schaffen Möglichkeiten für Austausch, Selbstreflexion und gegenseitige Unterstützung. Auf diese Weise erreicht SAMIRA nicht nur einzelne Frauen, sondern kann auch soziale Isolation verringern und Empowerment fördern.

SAMIRA wird gefördert aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie.

 

Über die Deutsche Fernsehlotterie: 

Dank ihrer Mitspieler*innen erzielte die Deutsche Fernsehlotterie von 1956 bis heute einen karitativen Zweckertrag von über 2,1 Milliarden Euro. Damit konnte die Soziallotterie über die ihr zugehörige Stiftung Deutsches Hilfswerk insgesamt rund 11.500 Projekte fördern. Im Jahr 2025 wurden rund 70 Millionen Euro an 400 soziale Projekte vergeben. Mindestens 30 Prozent der Loseinnahmen fließen jedes Jahr über die Stiftung Deutsches Hilfswerk in den guten Zweck. Kindern, Jugendlichen, Familien, Senior*innen, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung sowie Nachbar*innen wird so ein besseres Leben ermöglicht. Bundesweit – in Städten und im ländlichen Raum. Die geförderten Projekte sollen dabei das solidarische Miteinander stärken und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen begegnen.

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Zu sehen sind zwei Frauen vor einer weißen Wand. Sie halten gemeinsam ein Schild mit dem Logo und dem Namen „SAMIRA“ sowie dem Zusatz „Unterstützung · Beratung · Neue Perspektiven“ in die Kamera. Unten auf dem Schild steht, dass das Projekt aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie gefördert wird.
Svenja Reimann (links) und Astrid Burkhardt (rechts) wollen mit dem aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie geförderten Projekt SAMIRA geflüchtete und zugewanderte Frauen in Essen stärken.