Dazu bot der transform_D Summit den überaus passenden Rahmen, der in der Alten Münze in Berlin Engagierte, Verbände und Entscheidungsträger*innen zusammenbrachte, um darüber zu diskutieren, wie zivilgesellschaftliche Organisationen ihre Gestaltungsrolle in einer sich wandelnden Gesellschaft wahrnehmen können.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die von AWO und NABU verfasste Auswertung des Projekts namens „Jenseits der Gewohnheit. Denkwerkzeugkasten für Mitgliederverbände“. Dieser Denkwerkzeugkasten soll Mitgliederverbänden helfen, Veränderungsprozesse strukturiert zu reflektieren und aktiv zu gestalten. Die Publikation lädt dazu ein, etablierte Routinen und Strukturen kritisch zu überprüfen, neue Perspektiven auf Mitgliederbeteiligung und Engagement zu entwickeln und Impulse für eine zukunftsfähige Verbandsarbeit zu setzen.
Erfahrungen aus Praxis und Verbandsentwicklung
In einem moderierten Gespräch berichteten Susanne Rindt vom AWO Bundesverband, Matthias Laurisch aus der NABU-Bundesgeschäftsstelle, Janna Ouedraogo aus dem Bundesvorstand der NAJU sowie Kimberly Bauer vom AWO Bezirksverband Niederrhein von ihren Erfahrungen aus dem gemeinsamen Projekt. Sie diskutierten, welche Herausforderungen und Chancen mit Veränderungsprozessen in großen Organisationen verbunden sind – von der Ansprache neuer Zielgruppen bis hin zu Fragen von Machtverteilung und Partizipation – und welche Ansätze dazu beitragen können, Wandel gemeinsam mit Mitgliedern und Engagierten erfolgreich zu gestalten.
Publikation online verfügbar
Der „Denkwerkzeugkasten“ richtet sich an Verantwortliche in großen Mitgliederverbänden ebenso wie an Ehren- und Hauptamtliche, die ihre Organisation weiterentwickeln wollen. Die Publikation steht online als Flipping-Book zur Verfügung und kann hier über die Website des AWO Bezirksverbands Niederrhein abgerufen werden.