Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in den Offenen Ganztagsschulen im Primarbereich. In diesem Arbeitsfeld sind insgesamt 1.033 Beschäftigte tätig, Damit entfällt mehr als die Hälfte der erfassten Beschäftigten auf die OGS-Angebote an 68 Standorten am gesamten Niederrhein vertreten.
Eine ebenfalls zentrale Säule ist die Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII. Hier arbeiten 231 Beschäftigte an 97 Standorten. In der stationären Jugendhilfe sind weitere 177 Mitarbeiter*innen tätig.
Auch die Schulsozialarbeit bildet einen bedeutenden Arbeitsbereich. Die Statistik weist hierfür 112 Beschäftigte an 96 Standorten aus. Hinzu kommen 59 Beschäftigte in Ganztagsangeboten im Sekundarbereich sowie weitere Beschäftigte in sonstigen Jugendhilfemaßnahmen an Schulen..
Breites Spektrum von Beratung bis Hilfen zur Erziehung
Neben den schulbezogenen Angeboten deckt die AWO ein breites Spektrum weiterer Leistungen ab. In der ambulanten Hilfe zur Erziehung sind 140 Beschäftigte tätig. Im Jahr 2025 wurden in diesem Bereich rund 87.800 Fachleistungsstunden erbracht. Die Erziehungsberatung beschäftigt 35 Mitarbeiter*innen.
Darüber hinaus weist die Erhebung 71 Beschäftigte in der Jugendarbeit und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aus. Weitere Arbeitsfelder sind unter anderem Jugendverbandsarbeit, soziale Gruppenarbeit, Vollzeitpflege, Jugendgerichtshilfe, Tagesgruppen sowie sonstige Jugendhilfemaßnahmen außerhalb von Schulen.
Jugendhilfe als tragende Infrastruktur
Die Statistik macht sichtbar, wie umfangreich und vielfältig die Jugendhilfe der AWO am Niederrhein aufgestellt ist. Von der frühzeitigen Unterstützung in Schulen und offenen Einrichtungen über ambulante Hilfen bis hin zu stationären Angeboten und Eingliederungshilfe reicht das Leistungsspektrum. Die fast 2.000 Beschäftigten leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien in der Region.
