Daraus soll nun wieder ein festes Format im Arbeitsalltag werden: An jedem zweiten und vierten Mittwoch im Monat laden engagierte Beschäftigte zum Mittagstisch ins Bistro der Geschäftsstelle ein. Dann wird ein großer Topf mitgebracht, gefüllt mit selbstgekochten Köstlichkeiten, und die Kolleg*innen essen gemeinsam an einem Tisch. Die Pause bietet nicht nur Zeit zum Abschalten, sondern auch Raum für den persönlichen Austausch, der im Büroalltag oft zu kurz kommt.
Inhaltlich orientiert sich das Angebot an den Zielen des Projekts „KliNa – klimabewusste und nachhaltige Transformation der AWO Niederrhein“, das im Rahmen des ESF-Plus-Programms „rückenwind³ für Vielfalt, Wandel und Zukunftsfähigkeit in der Sozialwirtschaft“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union gefördert wird. Die Menüauswahl ist bewusst rein pflanzlich gehalten. So lassen sich Klimaschutz, Gesundheit und soziale Teilhabe verbinden und auch Kolleg*innen mit zum Beispiel Laktoseintoleranz oder religiös geprägten Essgewohnheiten können problemlos mitessen, und gleichzeitig werden neue, klimafreundliche Rezepte ausprobiert.
Der Auftakt hätte gelungener kaum sein können: Beim ersten Termin standen ungarisches Paprikagulasch und Nudeln auf dem Speiseplan – natürlich in einer veganen Variante. Für einige Beschäftigte war es die Gelegenheit, zum ersten Mal Sojageschnetzeltes zu probieren. Die Rückmeldungen fielen entsprechend positiv aus: lecker, sättigend und alltagstauglich.
In den kommenden Wochen geht die kulinarische Reise weiter. Geplant sind unter anderem Linsenbolognese mit Pasta, italienischer Nudeleintopf und Kartoffelgratin mit Salat. Auch aus der Verbandsführung kommt Unterstützung: So hat bereits die Präsidiumsvorsitzende Britta Altenkamp angekündigt, sich ebenfalls mit einem Gericht an der neuen alten Mittagstradition zu beteiligen. Die gemeinsame Mahlzeit in der Geschäftsstelle zeigt damit exemplarisch, wie Klimaschutz, gutes Essen und kollegiales Miteinander bei der AWO Niederrhein Hand in Hand gehen.