Die Kamera des Schweizer Unternehmens „KITRO“ kann sämtliche Lebensmittelabfälle mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) unterscheiden und spiegelt der Küchenleitung alle erfassten Rückläufe mit Mengenangabe auf den PC. So können alle Abweichungen bei den Lebensmittelrückläufen in einer Leitungsrunde besprochen und gegebenenfalls Maßnahmen abgeleitet werden, um zukünftig weniger Lebensmittel zu verschwenden.
Neben der Nachhaltigkeit ermöglicht das von der Sparkassenstiftung Duisburg zunächst für ein Jahr finanzierte Projekt auch mehr Wirtschaftlichkeit in der Einrichtung der AWO Seniorendienste Niederrhein gGmbH. Denn davon ausgehend, dass ein Euro pro Kilo Lebensmittelabfälle gerechnet werden kann, kann das Seniorenzentrum gut 3.600 Euro einsparen, wenn zukünftig statt 20 Kilogramm nur noch 10 Kilogramm Lebensmittel entsorgt werden müssen.