Nunmehr erstrahlt das Karl-Schröder-Haus nicht nur in neuem Glanz, sondern Bewohner*innen und Mitarbeitende sind gleichermaßen besser vor extremen Temperaturen geschützt. Zudem wurde der Durchzug verringert und Feuchtigkeitseintritt effektiver verhindert. All dies trägt außerdem dazu bei, die CO₂-Emissionen zu reduzieren und die Klimabilanz der Einrichtung dauerhaft zu verbessern.
Eine Sanierung im laufenden Betrieb ist allerdings eine Herausforderung für Bewohner*innen und Mitarbeitende. Um die Einschränkungen für den Pflegebetrieb und die Aufenthaltsqualität während der lärm- und dreckintensiven Arbeiten so gering wie möglich zu halten, müssen unter anderem diverse Gewerke aufeinander abgestimmt, Handwerksbetriebe beauftragt, Absprachen mit dem Seniorenheim getroffen und die Bewohner*innen informiert werden. Zudem muss der Sanierungsfortschritt überwacht und auf eine termingerechte Fertigstellung geachtet werden. Die dafür notwendigen Koordinations- und Planungsressourcen wurden im Gebäudemanagement des AWO Bezirksverbands Niederrhein geschaffen und durch die GlücksSpirale gefördert. Dadurch konnte die energetische Sanierung des Karl-Schröder-Hauses erfolgreich geplant, schnell ausgeführt und mit möglichst wenig Einschränkungen für den Pflegebetrieb durchgeführt werden.
Darüber hinaus wurde wir im Jahr 2025 die Heizungsanlage modernisiert und an diesem Standort erstmals ein Blockheizkraftwerk (BHKW) installiert. Auch die sukzessive Umrüstung der Beleuchtungsanlage auf LED wurde weiter vorangetrieben. Zusätzlich wurde an diesem Standort in 2025 auch eine energetische Dachsanierung der Tagespflege durchgeführt.
Für dieses Jahr sind der Austausch der Fenster in einem weiteren Gebäudekomplex, dessen energetische Dachsanierung sowie dessen Fassadenanstrich vorgesehen. Dann ist das Karl- Schröder-Haus mit all seinen Liegenschaften energetisch vollständig saniert.