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AWO Bezirksverband Niederrhein e.V. | Detail

AWO lädt zur Filmvorführung „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ mit Publikumsgespräch

Verband

Am Mittwoch, 20. Mai 2026, laden der AWO Bezirksverband Niederrhein und der AWO Kreisverband Essen zu einer kostenfreien Filmvorführung in das Essener Filmstudio „Glückauf“ (Rüttenscheider Str. 2, 45128 Essen) ein. Um 16:00 Uhr zeigen die Verbände dort den Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“.

Der Film nimmt die Zuschauer*innen mit an die europäischen Außengrenzen, an denen sich seit Jahren eine andauernde humanitäre Krise abspielt. Er begleitet Rettungseinsätze auf dem Mittelmeer, zeigt die Zustände in Lagern für Geflüchtete und lässt Menschen zu Wort kommen, die den gefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig beleuchtet die Dokumentation, wie sich Politik und Gesellschaft in Deutschland verändern: Rechtspopulistische Positionen gewinnen an Einfluss, Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät immer stärker unter Druck.

Durch Interviews mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträger*innen macht der Film deutlich, welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf geflüchtete Menschen, auf Engagierte und auf unsere Demokratie haben. „Kein Land für Niemand“ lädt dazu ein, die gängigen Bilder und Erzählungen über Flucht und Migration zu hinterfragen und über Menschlichkeit, Solidarität und Verantwortung nachzudenken.

Im Anschluss an die Vorführung sind alle Gäste zu einem Publikumsgespräch mit Regisseur Maik Lüdemann, Maike Kratz (ehrenamtliches Crewmitglied bei SOS Humanity – einer NGO, die seit 2015 über 39.000 Menschen aus Seenot gerettet hat) und Achim Gerhard-Kemper (ehrenamtlich unterwegs bei der Seebrücke und ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen) eingeladen. Gemeinsam will die AWO ins Gespräch kommen: über persönliche Eindrücke aus dem Film, über die Situation an Europas Grenzen und darüber, was jede*r Einzelne zu einem respektvollen Miteinander beitragen kann.

Wann? Mittwoch, 20. Mai 2026 | 16:00 Uhr (Einlass: 15:30 Uhr)
Wo? Filmstudio „Glückauf“, Rüttenscheider Str. 2, 45128 Essen

Der Eintritt ist frei. Stattdessen bittet die AWO um Spenden für die Seenotrettung im Mittelmeer. Um Anmeldung wird gebeten unter https://kurzlinks.de/awo-film

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Auf dem Bild ist ein Filmplakat zur Dokumentation „KEIN LAND FÜR NIEMAND – Abschottung eines Einwanderungslandes“ zu sehen. Zentrale Gestaltung Im Zentrum steht der große, weiße Titel „KEIN LAND FÜR NIEMAND“ mit dem Untertitel „Abschottung eines Einwanderungslandes“. Darum herum ist die Silhouette eines Kopfes angedeutet, die komplett aus vielen kurzen Zitaten bzw. Textzeilen besteht; dadurch entsteht ein Rahmen aus Aussagen rund um das Thema Flucht, Migration und Abschottung. Im unteren Teil sieht man eine dunkle Landschaft mit Wasser und einem Zaun bzw. einer Barriere, was symbolisch für Grenzen steht. Infos zur Veranstaltung Unten in der Mitte steht der Hinweis auf eine Vorführung im „ESSEN, GLÜCKAUF-KINO“ am Mittwoch, 20.05.2026, um 16:00 Uhr. Dort ist vermerkt, dass die Veranstaltung „in Kooperation mit AWO Bezirksverband Niederrhein und AWO Kreisverband Essen“ stattfindet. Ganz unten sind Logos verschiedener Organisationen (u. a. AWO, PRO ASYL, Sea-Eye, United4Rescue sowie weitere Förder‑ und Partnerlogos) sowie die Website „www.kein-land-fuer-niemand.de“ und ein Instagram-Handle „@kein_land_fuer_niemand“. Weitere Elemente Unterhalb der Veranstaltungsinformationen befindet sich der typische Film-Abspannblock mit Namen von Regie, Produktion, Kamera, Schnitt, Musik usw. Die gesamte Farbgebung ist eher dunkel und ernst, mit einem Verlauf von schwarz zu blau-grau und weißer Schrift.