Mit dem Projekt BASiS erhalten Geflüchtete in ihrer Anfangszeit in Deutschland die Möglichkeit, die kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Besonderheiten Deutschlands in ihrer Muttersprache kennenzulernen. BASiS macht Demokratie, gesellschaftliche Normen und Werte im Alltag verständlich und stößt damit einen Lernprozess an, der Geflüchtete beim Ankommen in ihrer neuen Heimat unterstützt.
Weil Teilhabe immer auch Arbeitsmarktintegration voraussetzt, wurde in Kooperation mit dem Projekt INAR ergänzend das BASiS-Modul „Arbeitsmarktintegration“ entwickelt. Eine Integrationslotsin des Projekts INAR informiert hier über Zugangsmöglichkeiten zum deutschen Arbeitsmarkt, beantwortet Fragen zu Bewerbungen, Vorstellungsgesprächen und der Anerkennung ausländischer Abschlüsse und verfolgt das Ziel, Migrant*innen langfristige Beschäftigungs- oder Ausbildungsperspektiven insbesondere in der Altenpflege zu eröffnen.
Die INAR-Integrationslotsin unterstützt Kursteilnehmende dabei, auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Sie vermittelt unter anderem in Ausbildung und begleitet sowohl die Migrant*innen als auch die Einrichtungen der Altenhilfe bis zum Bildungsabschluss. Welche konkreten Möglichkeiten sich dabei eröffnen, stellte INAR-Integrationslotsin Dina Purits nun 16 afghanischen, persischen, ukrainischen und rumänischen Frauen im Rahmen eines BASiS-Kurses in Duisburg vor.
Die Informationen stießen bei den Frauen, die teilweise bereits in ihren Herkunftsländern berufstätig waren, auf großes Interesse: Neben der Arbeit in der Pflege, dem Schwerpunkt der INAR-Vermittlung, weckte auch eine mögliche Beschäftigung in einer der zahlreichen Kindertageseinrichtungen des AWO Bezirksverbands Niederrhein reges Interesse. Bis es dazu kommt, arbeiten die Teilnehmerinnen jedoch zunächst weiter intensiv an ihren Deutschkenntnissen – eine Voraussetzung, die für eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt unerlässlich ist.