Unsere Jobs. Unsere Kolleg*innen.

Warum sie gerne bei der AWO Niederrhein arbeiten, verraten unsere Mitarbeiter*innen im Portrait.

Marco Przibilla

Auf Augenhöhe mit dem Vorstand
Das Foto zeigt ein Portrait von Marco Przibilla

Marco Przibilla ist im vierten Monat seiner Ausbildung beim AWO Bezirksverband Niederrhein. Besonders die flachen Hierarchien geben ihm das Gefühl, wertgeschätzt zu werden:   

„Selbstverständlich ist man mit einer Behinderung nicht so frei bei der Berufswahl wie andere Menschen. Aber ich wollte auch nicht einfach irgendetwas machen, sondern durch meine Arbeit etwas Gutes für das Miteinander der Menschen zu bewirken, nicht nur das fand ich bei der AWO am Niederrhein. Denn hier spielt meine Behinderung überhaupt keine Rolle. Selbst wenn das Eintüten von Briefen, was nunmal zur Ausbildung als Kaufmann für Büromanagement dazu gehört, bei einem Einarmigen mal länger dauert, spüre ich Verständnis und absolute Toleranz. Dabei fühlt es sich gut an, weder bemitleidet zu werden, noch eine Sonderstellung inne zu haben. Hier bin ich einer von vielen Kolleg*innen, die Menschen darin unterstützen, ihr Leben so selbstbestimmt wie möglich führen zu können. Ich selbst weiß, wie schwer das manchmal ist. Umso schöner ist es, selbst dabei helfen zu können. 

Der hilfsbereite und freundschaftliche Umgang miteinander begegnet mir seit meinem Ausbildungsbeginn vor drei Monaten in der Bezirksgeschäftsstelle allerorten. Übrigens auch durch Vorgesetzte und Vorstände, die einem Azubi auf Augenhöhe begegnen und mir so das Gefühl vermitteln, willkommen zu sein und gern gesehen zu werden. 

Es beeindruckt mich, was für eine schöne und große Verantwortung jede*r Einzelne hier trägt und wie gleichzeitig das Miteinander gepflegt wird. Darum bereitet es mir wirklich große Freude im Büro bei meinen Kolleg*innen zu sein. Dazu tragen aber sicherlich auch die Aufgaben bei, die man mir zutraut und die über Hilfstätigkeiten weit hinaus gehen. Natürlich muss ich als Azubi erstmal über die Schulter schauen und lernen, aber schnell wird eine Brücke gebaut, damit ich die Aufgaben selbstständig erledigen und so nicht nur mein Team entlasten, sondern auch unsere Einrichtungen als ihr Dienstleister unterstützen kann. So kann ich der AWO etwas von dem zurückgeben, was sie mir während meiner Ausbildung zukommen lässt. 

Ich bin wirklich froh, hier gelandet zu sein. Anhand der Aufgaben und Möglichkeiten, die mir geboten werden, fühlt es sich auch nicht nach Ausbildung an. Ich würde das eher als längere Einarbeitungsphase bezeichnen. Denn im vierten Monat meiner Ausbildung weiß ich, dass ich zur AWO gekommen bin, um zu bleiben; auch wenn ich gespannt bin, was mich noch alles erwartet. Denn mit 23 Jahren habe ich noch ein langes Berufsleben vor mir.“