Unsere Jobs. Unsere Kolleg*innen.

Warum sie gerne bei der AWO Niederrhein arbeiten, verraten unsere Mitarbeiter*innen im Portrait.

Carina Orb

Beziehungsarbeit als Ergotherapeutin

Bereits vor 21 Jahren heuerte Carina Orb beim AWO Bezirksverband Niederrhein als Ergotherapeutin an. Nun arbeitet sie daran, ihren jüngsten Familienzuwachs bei der AWO zu integrieren:

„Während meiner Ausbildung als Ergotherapeutin wollte ich später eigentlich mit Kindern zusammenarbeiten. Doch ein Praktikum in der Psychiatrie machte mir so viel Freude, dass ich mich umentschied und stattdessen psychisch erkrankte Menschen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft unterstützen wollte. Also bewarb ich mich auf verschiedene Stellen und landete am Ende bei den tagesstrukturierenden Angeboten der AWO in Hilden. 

Die Entscheidung pro AWO fiel nicht nur, weil ich den Verband durch meine Eltern schon kannte. Meine Mutter besuchte gerne den AWO Kaffeeklatsch und mein Vater sang bei der AWO. Es war vor allem das besondere Angebotsformat für psychisch erkrankte Menschen, das mich motivierte. Denn mit diesen Menschen zu arbeiten, bedeutet vor allem Beziehungsarbeit zu leisten. Sie müssen sich wohl und sicher fühlen. Das machte es für mich als Ergotherapeutin so reizvoll, bei der AWO anzuheuern. In einer Praxis zu arbeiten, in der im Dreiviertelstundentakt neue Klient*innen kommen, mag vielleicht abwechslungsreich sein. Das wirkt aber nicht nachhaltig. Die tägliche Arbeit mit psychisch Erkrankten und sie darin zu unterstützen, ihr Leben so selbständig und unabhängig wie irgend möglich führen können, hingegen schon. 

Anfänglich war allerdings nicht alles Gold, was glänzte. Wir mussten beispielsweise unsere Klient*innen für unsere Angebote immer von Hilden nach Langenfeld fahren. Eine zusätzliche Belastung für Menschen, für die Veränderung meist etwas Negatives ist. 
Das änderte sich alles nach und nach und hat mit unserem umfänglichen Angebot in der AWO Fabrik Hilden seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die Fabrik bietet nicht nur unseren Klient*innen eine Anlaufstelle und ein Zuhause. Auch für uns Mitarbeitende ist es ein zweites Zuhause geworden. Das liegt an dem tollen Team, das mich jeden Tag aufs Neue motiviert, gemeinsam etwas für Menschen zu erreichen. 

Seit neuestem kann ich auch mein Privatleben mit dem Arbeitsleben verbinden. Denn mein Hund Pepe begleitet mich seit seinem Welpenalter regelmäßig zur Arbeit. Zurzeit geht er noch in die Hundeschule, danach ist eine Ausbildung zum Therapiehund angedacht. Pepe ist schon jetzt ein toller ‚Mitarbeiter‘, der von Klient*innen und Kolleg*innen sehr geschätzt, von allen geliebt wird und nicht mehr wegzudenken ist!“