Der KliNa-Workshop richtete sich bewusst sowohl an Mitarbeitende als auch an Menschen mit Beeinträchtigungen, die in den Angeboten des AWO Bezirksverbands Niederrhein leben oder diese in Hilden nutzen. Neben Beschäftigten nahmen daher auch Bewohner*innen des Fritz-von-Gehlen-Hauses sowie Besucher*innen der AWO Fabrik in Hilden teil. Damit setzte die AWO ihr Ziel um, Menschen mit Beeinträchtigungen bei allen Zukunftsthemen mitzudenken und ihnen gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.
Grundlagen zu Klima und Nachhaltigkeit
Inhaltlich standen zunächst Grundlagenwissen und ein gemeinsames Verständnis von Klimawandel und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden diskutierten die eigenen Handlungsspielräume im Alltag: von Energie- und Ressourcenschonung in den Einrichtungen bis hin zu kleinen Veränderungen im persönlichen Lebensstil.
Ideen für mehr Klimaschutz im Alltag
Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmenden wurden konkrete Ideen entwickelt, wie der Wohnverbund und die Tagesstrukturangebote in Hilden noch nachhaltiger gestaltet werden können. Genannt wurden unter anderem das bewusste Einkaufen, die Vermeidung von Verpackungsmüll, energiesparendes Verhalten in den Häusern und ein achtsamer Umgang mit Lebensmitteln. Wichtig war dabei, praxisnahe Schritte zu finden, die sich gut in den Alltag von Mitarbeitenden und Klient*innen integrieren lassen und niemanden überfordern.
Klimafreundlich genießen
Ein Höhepunkt des Workshops war die gemeinsame Verkostung klimafreundlicher Alternativen zu bekannten Produkten. Die Teilnehmenden probierten etwa pflanzenbasierte Alternativen zu bekannten Lebensmitteln und tauschten sich darüber aus, was ihnen schmeckt und wo sie sich Veränderungen gut vorstellen können. So wurde Klimaschutz nicht nur theoretisch vermittelt, sondern ganz praktisch erlebbar – mit vielen Anregungen, die in Küche und Speiseplanung der Einrichtungen einfließen können.