Ende März wird weiterverhandelt und die AWO hofft, dass die Gewerkschaft Kompromissbereitschaft zeigt. „In unsicheren Zeiten, in denen wir um die Finanzierung unserer Angebote und Dienstleistungen kämpfen müssen, brauchen wir konstruktive Auseinandersetzungen und eine bezahlbare Tarifeinigung.“
Noch während der Verhandlungen zeigten die Arbeitgeber Kompromissbereitschaft und passten ihr Angebot an. Demnach bieten die Arbeitgeber nunmehr eine in drei Stufen gestaffelte Steigerung der Löhne und Gehälter der Beschäftigten um insgesamt 5,2 Prozent an. Die erste Erhöhung erfolgt ab dem 1. Mai 2026 um 2,8 Prozent, mindestens jedoch um 110 Euro monatlich. Ab dem 1. Januar 2027 steigen die Löhne und Gehälter wieder um weitere 1,2 Prozent. Am 1. Juli 2027 wird in der dritten Stufe erneut um 1,2 Prozent erhöht.
Zusätzlich erhalten alle Beschäftigten im April 2026 eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro.
Ein besonderes Augenmerk haben die Arbeitgeber in ihrem Angebot auf Auszubildende gelegt: Die Ausbildungsvergütungen sollen ab 1. April 2026 und ab 1. Juli 2027 jeweils um einen Festbetrag in Höhe von 75 Euro steigen. Ferner sollen Auszubildene einen zusätzlichen Urlaubstag erhalten. Zudem bieten die Arbeitgeber an, die Jahressonderzahlung von 60 auf 80 Prozent zu erhöhen und die Zuschläge anzuheben.
Die Verhandlungen gehen ab dem 30. März in die nächste Runde.