Unsere Jobs. Unsere Kolleg*innen.

Warum sie gerne bei der AWO Niederrhein arbeiten, verraten unsere Mitarbeiter*innen im Portrait.

Unsere Leistungsträger*innen

– nicht nur in der Krise!

Eigentlich kommt an dieser Stelle eine*n Mitarbeiter*in selbst zu Wort und erklärt, warum sie*er gerne bei uns ist. Diesen Monat drehen wir den Spieß um und sagen unseren Mitarbeitenden, warum sie für uns etwas besonderes sind:  

Vor allem Besserverdienende wurden bis vor wenigen Wochen allgemein noch als die Leistungsträger*innen in unserer Gesellschaft betrachtet. Doch spätestens jetzt in der Krise zeigt sich, dass die wahren Held*innen des Alltags nicht Millionen bewegen oder Tore schießen, sondern das öffentliche und soziale Leben – unsere Gesellschaft – am Laufen halten und dafür sorgen, dass Gemeinschaft entsteht!

Von den Balkonen schallt insbesondere den Pflege- und Rettungskräften die schon lange verdiente Wertschätzung als Applaus entgegen. Denn sie arbeiten nicht erst seit der Corona-Krise oft am Limit und unter erschwerten Bedingungen. Ein Zustand, der sich nun noch mehr zugespitzt hat. Dabei riskieren sie nicht nur in Pandemie-Zeiten ihre eigene Gesundheit und die ihrer Angehörigen.

Doch es sind nicht nur die Pflegekräfte, die in diesen herausfordernden Zeiten durch außergewöhnliches Engagement die von uns betreuten Menschen durch die Krise leiten. Reinigungskräfte, Küchenpersonal, Hausmeister*innen, Mitarbeiter*innen der Versorgungstechnik sowie das Servicepersonal in den Seniorenzentren leisten ebesonso Enormes bei der Bewältigung der Corona-Pandemie, wie die Erzieher*innen in unseren Kindertageseinrichtungen und Offenen Ganztagsschulen, die Beratung in der Schwangerschaftskonfliktberatung oder auch die die Mitarbeiter*innen in der Eingliederungshilfe. All diese unverzichtbaren Berufe haben während und vor allem nach der Krise nicht nur kollektive Dankbarkeit verdient. Diese Dankbarkeit muss sich dann auch in besseren Arbeitsbedingungen und größerer gesellschaftlicher Anerkennung wiederspiegeln. Das Gemeinwohl, dass von unseren Mitarbeitenden getragen wird, muss auch die Wohlfahrt stärker tragen. 

Unsere Leistungsträger*innen sind aber auch jene Kolleg*innen, die nicht im unmittelbaren Kontakt mit uns anvertrauten Menschen stehen, sondern aus der Bezirksgeschäftsstelle heraus die in den Einrichtungen geforderten Mitarbeitenden administrativ unterstützen, gelingende Integration ermöglichen und (Weiter-) Bildungswege eröffnen – oder neuerdings auch in ihrer Freizeit in einer beispiellosen Solidariätsaktion Mund-Nasen-Masken für unsere Pflegekräfte nähen.

Es beeindruckt, wie nicht nur in Krisenzeiten all unsere Leistungsträger*innen solidarisch Verantwortung füreinander und für ihre Mitmenschen übernehmen. Dafür wurde schon oft gedankt, aber Dank kann nicht oft genug ausgeprochen werden:

Danke!