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Warum sie gerne bei der AWO Niederrhein arbeiten, verraten unsere Mitarbeiter*innen im Portrait.

Martina Giesen

Einrichtungsleiterin und Brückenbauerin mit neuen Konzepten
Martina Giesen, Leiterin des AWO Willy-Koenen-Seniorenzentrums in Neunkirchen-Vluyn
Martina Giesen, Leiterin des AWO Willy-Koenen-Seniorenzentrums in Neunkirchen-Vluyn

Im Oktober 2017 hat Martina Giesen die Leitung des AWO Willy-Koenen-Seniorenzentrum in Neunkirchen-Vluyn übernommen. Ihren Einstand bei den AWO Seniorendiensten Niederrhein empfand sie als sehr positiv – nicht nur dank der engagierten Belegschaft. 

„Ursprünglich komme ich aus der Krankenpflege. Nach meiner Ausbildung habe ich zehn Jahre im Krankenhaus gearbeitet. Um mich beruflich zu entwickeln, absolvierte ich eine Weiterbildung zur Pflegedienstleitung. Zwei Jahre in Vollzeit. Damit bin ich in die Altenpflege gewechselt. Das war ein komplett neuer Bereich für mich. Neun Jahre habe ich in einer Senioreneinrichtung der AWOcura gearbeitet, als Pflegedienst- und Einrichtungsleitung in Personalunion.

Im Oktober 2017 fing ich bei den Seniorendiensten Niederrhein an. Ich brauchte eine neue Herausforderung. Die Leitung des Willy-Koenen-Haus zu übernehmen und diese Einrichtung weiterzuentwickeln, war genau die Aufgabe, die ich gesucht hatte.

Ich habe hier sehr engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgefunden, die sich mit unserem Haus identifizieren. Eine meiner ersten Amtshandlungen war die Organisation der Weihnachtsfeier. Die Belegschaft bastelte mir einen „Wunschbaum“. Ihren Anliegen an mich waren als goldene Herzen an die Äste geheftet. Das war ein schöner Start.

Mein Motto – frei nach Goethe – hängt groß in meinem Büro: „Aus Steinen, die im Weg liegen, lässt sich eine Brücke bauen“. Jedes Problem bietet eine Chance und es gibt für alles eine Lösung. Man muss die Dinge nur von allen Seiten betrachten. 

Die palliative Betreuung lag mir immer besonders am Herzen. Ich habe mich früh auf Palliativpflege spezialisiert und war bei der AWOcura als Projektleiterin für die palliative Arbeit zuständig. Es geht nicht nur darum, Bewohnerinnen und Bewohner im Leben zu betreuen. Mindestens ebenso wichtig ist, dass wir sie fachlich und menschlich begleiten, wenn sie aus dem Leben gehen. 

Gerade haben wir in unserer Einrichtung die „Projektgruppe Palliativ“ an den Start gebracht. Die Geschäftsführung lässt mir viel Freiraum. Und sie ist offen für neue Konzepte. Zurzeit befassen wir uns intensiv mit dem Thema „Wertschätzung am Arbeitsplatz“. Ich freue mich darauf, im Willy-Koenen-Haus noch viele Brücken zu bauen.