Unsere Jobs. Unsere Kolleg*innen.

Warum sie gerne bei der AWO Niederrhein arbeiten, verraten unsere Mitarbeiter*innen im Portrait.

Jasmin Stadler, Rachel Kobusch und Nina Stützel

Lehrjahre sind Damenjahre
v.l.n.r.: Rachel Kobusch, Nina Stützel und Jasmin Stadler (Foto: S. Melichar)
v.l.n.r.: Rachel Kobusch, Nina Stützel und Jasmin Stadler (Foto: S. Melichar)

Drei Auszubildende, drei Berufe, drei Biografien – aber in einem sind sich Jasmin Stadler, Rachel Kobusch und Nina Stützel einig: Ihre Entscheidung, bei den AWO Seniorendiensten Niederrhein gGmbH zu lernen, war genau die richtige.

Jasmin Stadler ist staatlich geprüfte Servicekraft. Am Berufskolleg holte sie ihre Fachoberschulreife nach. „Während meiner Praxisphase in der Küche hatte ich Spaß daran, meine Mitschüler*innen zu bekochen,“ erinnert sich die Duisburgerin. Vor vier Jahren fing sie beim Verein „livingroom“ in ihrem Heimatstadtteil Meiderich ehrenamtlich in der Küche an. Das Projekt leistet Präventionsarbeit für junge Menschen. Als das AWO Seniorenzentrum Karl-Jarres-Straße 2017 eine Auszubildende suchte, bekam sie die Stelle und ist seitdem Teil des 10-köpfigen Küchenteams. Ihr Job ist die Gemeinschaftsverpflegung und für die Kids kocht sie nach wie vor einmal in der Woche – in ihrer Freizeit.

Rachel Kobusch macht seit August 2017 eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten im Helmuth-Kuhlen-Haus in Mönchengladbach. Nach ihrem Fach-Abi im sozialen Bereich wollte die 22-Jährige zur Polizei. Weil sie noch nicht alle Kriterien für den Eingangstest erfüllte, verpflichtete sie sich für zwei Jahre bei der Bundeswehr. Dort arbeitete sie in der medizinischen Verwaltung. „Das hat mir so gut gefallen, dass ich meine Polizeipläne aufgegeben und mich stattdessen nach einem Ausbildungsplatz im Gesundheitswesen umgeschaut habe.“ Den fand sie bei der AWO. „Hier habe ich alles zusammen: Verwaltung, Organisation, Medizinisches – und tolle Menschen, mit denen ich arbeite.“

Nina Stützel ist die Älteste in der Runde – und die Dienstjüngste. Im April 2018 stieß sie zu den Seniorendiensten. Ursprünglich lernte die angehende Pflegefachkraft Bürokauffrau. Über ein Praktikum kam sie in eine Senioreneinrichtung – und blieb: als Pflegehelferin. „Die Arbeit war mein Ding. Auch die Dienste am Wochenende und an den Feiertagen. Meine Kolleg*innen haben mich gedrängt, mehr aus mir zu machen und noch eine Ausbildung anzufangen.“ Eine Initiativbewerbung bescherte Nina Stützel den Ausbildungsplatz in der Karl-Jarres-Straße. Weil sie zehn Jahre Berufserfahrung hatte, konnte sie ins zweite Ausbildungsjahr einsteigen. Mit 31 gehört sie zum Altersdurchschnitt in ihrer Klasse. „In der Pflege gibt es viele Quereinsteiger*innen. Das Gute an uns ist: Wir wissen, was wir wollen, und haben deshalb einen anderen Anspruch an uns.“

In der Karl-Jarres-Straße sieht sie sich bestens betreut. „Es ist ein echtes Miteinander. Man findet immer jemanden, der einem hilft. Die Abteilungsleiter*innen sind jederzeit ansprechbar.“ Auch Rachel Kobusch bestätigt: „In der Verwaltung arbeitet man mit allen Bereichen zusammen. Ich war bei verschiedenen Trägern. Bei der AWO ist es alles sehr familiär.“ Wie in einer großen Familie fühlt sich auch Jasmin Stadler. Bei der Arbeit in der Küche schätzt sie allerdings klare Anweisungen von einem Ansprechpartner: ihrem Ausbilder.

Perspektiven haben alle drei Auszubildende. Jasmin Stadler will der Gemeinschaftsverpflegung treu bleiben. „Ich hätte auch Spaß an einer Stelle als Jugendherbergsköchin. Vielleicht mache ich aber auch vorher noch eine Ausbildung als Konditorin.“ Rachel Kobusch verkürzt ihre Lehrzeit und macht im Januar 2020 ihre Prüfung. Nach einer Weiterbildung wird sie Qualitätsbeauftragte des Helmuth-Kuhlen-Hauses. „Dass man mir das ermöglicht, motiviert mich sehr.“ Nina Stützel möchte ebenfalls in ihrer Einrichtung bleiben. „Mein Ziel sind fünf oder sechs Jahre Praxiserfahrung und dann eine Wohnbereichsleitung.“ Auch einen Praxisanleiterschein kann sie sich gut vorstellen.

Ausbildung bei der AWO macht offensichtlich Spaß – auf beiden Seiten.