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Warum sie gerne bei der AWO Niederrhein arbeiten, verraten unsere Mitarbeiter*innen im Portrait.

Inga Teckentrup

Vom Ehrenamt ins Hauptamt bei der Arbeiterwohlfahrt
Inga Teckentrup engagierte sich zunächst ehrenamtlich bei der AWO und fand so den Kontakt zum AWO Bezirksverband – wo sie nun arbeitet.
Inga Teckentrup engagierte sich zunächst ehrenamtlich bei der AWO und fand so den Kontakt zum AWO Bezirksverband – wo sie nun arbeitet.

Inga Teckentrup hat sich zunächst ehrenamtlich in der AWO eingebracht und fand über dieses Engagement ihren Weg in die hauptamtliche Beschäftigung. Warum sich Ehren- und Hauptamt oft ergänzen und was sie bewegt, sich in und für die AWO zu engagieren, schildert sie selbst:  

"Vor 20 Jahren hatte ich während meines Studiums den ersten Kontakt zur AWO. Gesucht hatte ich eigentlich nur ein temporäres Praktikum, gefunden habe ich eine Lebensaufgabe, die durch eine Ferienfreizeitbetreuung beim Kreisjugendwerk der AWO Essen begann. Von der Möglichkeit begeistert, gleichzeitig Kinder in den Ferien zu betreuen, in ferne Länder zu reisen und neue Kulturen kennenzulernen, habe ich mich beim Jugendwerk als Betreuerin für Ferienfreizeiten mehrfach engagiert.

So lernte ich den AWO Bezirksverband Niederrhein bzw. das Bezirksjugendwerk kennen, das u. a. einen Fachkräfteaustausch mit der „haNoar haowed vehalomed“ einer israelischen Gewerkschaftsjugend anbietet. Dort habe ich einige Jahre den Austausch mit der "lernenden und arbeitenden Jugend“ Israels ehrenamtlich begleitet und so das so vielfältige Land lieben gelernt. 

Sowohl das Bezirksjugendwerk als auch Israel haben mein Leben nachhaltig geprägt. Denn aus dem ehrenamtlichen Engagement resultierte die Übernahme von Verantwortung für den Verband zunächst als Beisitzerin im Vorstand des Bezirksjugendwerkes, später als dessen Vorsitzende. Da die Vorsitzende des Bezirksjugendwerks auch immer dem Vorstand des AWO Bezirksverbandes angehört, lernte ich auch so direkt die Aufgaben eines Spitzenverbandes der Freien Wohlfahrtspflege kennen. Und Israel? Dahin kehrte ich nach meinem Studium für einige Zeit zurück, um in Tel Aviv hebräisch zu lernen. 

Im Jahr 2006 ergab sich dann für mich die Möglichkeit über das ehrenamtliche Engagement ins Hauptamt zu wechseln. Das IMUS-Projekt des Bezirksjugendwerks durfte zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Durch meine persönlichen und beruflichen Erfahrungen entwickelte sich bei mir eine weitere Leidenschaft: Das interkulturelle Arbeiten, das mich seit dem in meinen beruflichen Aufgaben stetig begleitet.

Im Anschluss an das IMUS-Projekt leitete ich das Projekt „Kulturexpress“, um einen Beitrag zum zukünftigen interkulturellen Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu leisten. 

Für wenige Jahre zog es mich dann in die Bundeshauptstadt, wo ich eine Ausbildung als Trainerin und Coach für interkulturelle Kompetenzen absolvierte und im Berliner Bezirk Gropiusstadt ein Streetworkprojekt leitete. Nicht nur aus familiären Gründen kehrte ich 2011 wieder in das Ruhrgebiet zurück und arbeitete bis zur Geburt meines zweiten Sohnes beim Unterbezirk der AWO Gelsenkirchen/Bottrop als Familien-Coach in einem Projekt zur Unterstützung von "Zuwandererfamilien",   die sich im ALG II-Bezug befanden. 

Nach der Elternzeit hieß es dann für mich im Jahr 2018: Zurück zu meinen beruflichen Wurzeln – zum Bezirksverband der AWO Niederrhein. In der Abteilung Kita arbeite ich seitdem als Koordinatorin des Projekts TAFF Welcome und als Fachberatung unserer Kindertageseinrichtungen, um Familien mit Fluchterfahrung bei der Integration in der neuen Umgebung zu unterstützen. Aufgaben, die mich erfüllen und auch ausfüllen, aber trotzdem noch die Zeit lassen, mich weiterhin für die AWO und die Menschen ehrenamtlich in Kupferdreh zu engagieren. Das mache ich im Plan Ku, Kinder- und Jugendhaus des Kreisjugendwerks der AWO Essen, im Rahmen des Familientreffs: PlanSchmiede. 

Ich bin dankbar, Teil der Arbeiterwohlfahrt sein zu dürfen."