Unsere Jobs. Unsere Kolleg*innen.

Warum sie gerne bei der AWO Niederrhein arbeiten, verraten unsere Mitarbeiter*innen im Portrait.

Hans-Dieter Montenbruck

Zentraler Mann der Küchen und seit 27 Jahren bei der AWO Niederrhein
Hans-Dieter Montenbruck, zentrale Küchenleitung für das AWO Seniorenzentrum Moers-Schwafheim und das AWO Willy-Könen-Seniorenzentrum in Neunkirchen-Vluyn
Hans-Dieter Montenbruck, zentrale Küchenleitung für das AWO Seniorenzentrum Moers-Schwafheim und das AWO Willy-Könen-Seniorenzentrum in Neunkirchen-Vluyn

Hans-Dieter Montenbruck arbeitet seit 27 Jahren bei den AWO Seniorendiensten Niederrhein. Geplant waren fünf. Heute verantwortet er die zentrale Küchenleitung für das AWO Seniorenzentrum Moers-Schwafheim und das AWO Willy-Könen-Seniorenzentrum in Neunkirchen-Vluyn. Schuld an der Verlängerung sind die angenehmen Arbeitszeiten für einen Koch – und viel kreativer Spielraum.

„Als ich mich 1991 für die Küchenleitung im Willy-Könen-Seniorenzentrum​​​ bewarb, lagen schon einige Jahre Gemeinschaftsverpflegung im Krankenhausbereich hinter mir. Ursprünglich komme ich aus der Restaurantbranche. Die Arbeitszeiten bis spät in die Nacht waren für mich aber sehr ungünstig. Ich bin ein Frühaufsteher. Bei den Seniorendiensten arbeite ich von sieben bis sechzehn Uhr und habe eine 5,5-Tage-Woche. Ein Traum für einen Koch. Eigentlich wollte ich fünf Jahre im Unternehmen bleiben. Jetzt sind es 27. 

Seit zwei Jahren habe ich die zentrale Küchenleitung für das Willy-Könen-Seniorenzentrum​​​ und unsere Einrichtung in Moers-Schwafheim mit insgesamt 26 Mitarbeitern an beiden Standorten. Damit kommen eine Reihe weiterer Verantwortungsbereiche dazu: Einkauf, Qualitätsmanagement, Personalführung, Dienstpläne, Kommunikation, Orga von größeren Festen und Jubiläen. Ich stehe aber auch noch selber am Herd. Es ist wichtig, am Team dranzubleiben, weil man nur im Team funktionieren kann.

Seit meiner Fortbildung zum Auditor und der Erstzertifizierung 2007 begleite ich regelmäßig Systemaudits. Die AWO bietet immer Möglichkeiten zur persönlichen Fortbildung und fachlichen Weiterentwicklung. Und sie lässt einen sehr selbstständig arbeiten. Die Wertschätzung der Geschäftsführung gegenüber eigenständigen Küchen ist groß. Drei Viertel der Einrichtungen kochen selber vor Ort. Das lässt viel Spielraum für Kreativität.

Als Küchenleiter habe ich auch täglich Kontakt zu den Bewohner*innen. Der Speisesaal liegt direkt neben der Küche. Die Dienstwege sind bei uns kurz. Für die Speiseplanbesprechung setzen wir uns zusammen und ich nehme Rezeptvorschläge auf. Ich arbeite auch eng mit der Pflege zusammen. Wir stimmen uns ab über Sonderkosten, Nahrungsergänzungen, Vorlieben und Abneigungen. Was ich hier mache ist natürlich Gemeinschaftsversorgung. Aber es fühlt sich an wie Arbeiten in einer großen Familie.

Meine Perspektive: Ich möchte gerne noch 17 Jahre drauflegen."